China setzt auf entschiedene Umweltpolitik – Delegation zu Besuch bei KMA

20 ausgewählte Regierungsvertreter, Umweltforscher und Berater aus China habe eine zweiwöchige Reise durch Deutschland unternommen, um sich über Umweltschutzmaßnahmen zu informieren und mit Fachexperten zu diskutieren. KMA Umwelttechnik stand als best practice Beispiel auf der Agenda.

Die Volksrepublik China ist für nahezu ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Um dem entgegenzuwirken hat sich die Regierung auf allen Ebenen ehrgeizige Ziele gesetzt: Die CO2-Emissionen sollen bis 2020 um ein Fünftel gesenkt werden; im gleichen Zuge werden rund 310 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Die verarbeitende Industrie muss innerhalb von zehn Jahren den CO2-Ausstoß um 40 Prozent senken. Ein CO2-Emissionshandel wurde aufgesetzt.

Um Einblicke in den Stand der Forschung und Praxislösungen aus Deutschland zu geben, empfing die TÜV Rheinland Akademie eine Delegation von 20 ausgewählten Regierungsvertretern, Umweltforschern und Beratern aus China. In der zweiwöchigen Deutschlandtour stand die Reduktion von CO2-Emissionen im Mittelpunkt. Für ein best practice Beispiel stand ein Besuch bei KMA Umwelttechnik auf der Agenda.

Herr Lin Weiqing, stellvertretender Dekan der Shanghai Academy of Environmental Sciences berät die chinesische Regierung und Industrien zum Thema Umweltschutz: „Die Implementierung, Kontrolle und der stetige Ausbau von Umweltschutzmaßnahmen ist nicht mehr wegzudenken. In Shanghai fließen zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in den Umweltschutz. Wir haben Deutschland besucht um uns hier vor Ort zu informieren und mit Fachexperten über unsere Herausforderungen zu diskutieren.“

„Die Emissionsgrenzwerte werden in China stark reglementiert, auf Landes- und zusätzlich auf Kommunalebene. Wir wollten auf unserer Tour erfahren, welche Lösungen in Deutschland erarbeitet und realisiert werden“, erklärt Herr Fu Hai, stellvertretender Abteilungsleiter, kommunale Entwicklungs- und Reformkommission seinen Besuch.

Anhand von Projektbeispielen wurde dargelegt, wie KMA Abluftfiltersysteme gleichzeitig die Luft reinigen und Energie sparen und so erhebliche Mengen CO2 einsparen. Mit nur einem Abluftfiltersystem können die Emissionen um hunderte Tonnen reduziert werden. Eine Live-Demonstration zeigte die Wirkungsweise der Filteranlage. Außerdem konnten die Besucher sich ein Bild von der präzisen Filter-Manufaktur machen. Rolf Kurtsiefer, Geschäftsführer von KMA resümiert den Besuch: „Wir haben uns sehr über die Anfrage und das damit verbundene Interesse dieser hochrangigen Besucher gefreut. Der Termin hat eine wunderbare Austauschplattform dargestellt, über die wir gegenseitig viel voneinander lernen konnten. China stellt für KMA einen wichtigen Markt dar. Wir spüren anhand von steigenden Kundenanfragen die Auswirkungen der verschärften Umweltpolitik.“