Kalifornien will CO2-neutral werden

Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien ergreift Maßnahmen, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Entgegen dem geplanten Austritt der USA unterschrieb Jerry Brown, Gouverneur von Kalifornien, ein Gesetz zur Unterstützung des Klimaabkommens.

„Mit dieser Gesetzesvorlage und der Präsidentenverfügung ist Kalifornien auf dem besten Weg die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 zu erfüllen und auch darüber hinaus zu gehen“, erklärt Gouverneur Jerry Brown bei der feierlichen Unterzeichnung. „Es wird nicht einfach. Es wird nicht sofort sein. Aber es muss getan werden“.

Bis zum Jahr 2030 soll die Stromversorgung zu 60 Prozent auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Langfristiges Ziel bis 2045 ist es, genau so viel CO2 aus der Luft zu filtern, wie auszustoßen. Die Behörden wurden angewiesen einen Plan zu erstellen, wie die gesamte Wirtschaft innerhalt des Zeitraums auf Klimaneutralität umgestellt werden kann.

Innovative Umwelttechnik zur Erreichung der Pariser Ziele 

Ziel des Pariser Klimaabkommens ist die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C im Vergleich zu vorindustriellen Werten zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen dürfen bis ins Jahr 2050 maximal 890 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen werden. Die Gesamtmenge wurde anhand eines Pro-Kopf-Schlüssels in nationale CO2-Budgets umgerechnet. Für Deutschland beträgt das Budget 217 Tonnen pro Jahr. In diesem Jahr hat Deutschland sein CO2-Budget bereits Ende März verbraucht.

KMA Umwelttechnik leistet mit seinen über 3.000 installierten Abluftfilteranlagen weltweit einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Die energieeffiziente und klimafreundliche Umwelttechnik zur Senkung des CO2-Ausstoßes bei gleichzeitiger Energierückgewinnung für die produzierende Industrie ist mehrfach ausgezeichnet – kürzlich durch den Mittelstandspreis Ludwig in der Kategorie „Innovation“.