Geruchsproblem

Geruchsproblem

Ein Geruchsproblem besteht, sobald die Umwelt mit stark geruchsbeladener Abluft belastet ist.

In der industriellen Produktion treten starke Geruchsbelastungen der Prozessabluft besonders in der Lebensmittel- und Gummiproduktion, sowie in der thermischen Metallverarbeitung und der Herstellung von pharmazeutischen Produkten auf. Häufig liegen solche Produktionsbetriebe in unmittel- bis mittelbarer Nähe von Wohngebieten oder Städten. Diese Nähe sowie umfassende gesetzliche Richtlinien, wie zum Beispiel in der TA Luft verankert, machen eine hochgradige Abscheidung von Gerüchen unabdingbar.

Je nach Intensität der Geruchsbelastung stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Geruchsbeseitigung zur Verfügung. Neben dem herkömmlichen Verfahren wie der thermischen Oxidation bietet KMA Umwelttechnik die Möglichkeit seine Hochleistungs-Abluftfiltersysteme um Module zur hochgradigen Geruchsabscheidung zur erweitern. Häufig wird der energieeffiziente Elektrofilter mit einem UV-Licht Modul kombiniert. Die elektrostatische Filterzelle reinigt die Abluft effizient von Stäuben, Rauchen und anderen Partikelemissionen. Im UV-Licht Modul werden Aerosole und intensiv riechende VOC-Moleküle oxidiert und neutralisiert.

Das modulare Baukastenprinzip der KMA Abluftfiltersysteme erlaubt eine passgenaue Anpassung je nach Geruchsbelastung. So kann bei Bedarf auch ein Aktivkohlefilter oder ein Gaswäscher in das Abluftreinigungssystem integriert werden. Bei großen Abluftmengen mit geringer Geruchsbelastung kann auch das KMA Biofilter-Modul eingesetzt werden. Ähnlich wie bei thermischen Oxidationsmethoden werden hier Gerüche durch eine biochemische Oxidation mithilfe von Mikroorganismen abgeschieden.