Geruchsbeseitigung

Geruchsbeseitigung

Der Begriff Geruchsbeseitigung beschreibt das Entfernen von stark geruchsbelasteten Aerosolen, Rauchen und Partikeln aus der Produktionsabluft. Eine starke Geruchsbelastung kommt besonders in der Lebensmittel- und Gummiindustrie vor sowie in der Metallverarbeitung und im Rahmen der Produktion pharmazeutischer Produkte. Um eine Belastung für Mensch und Umwelt durch diese Gerüche zu vermeiden, stellt der Gesetzgeber hohe Anforderungen an Produktionsbetriebe bezüglich der Reinluftqualität und des VOC-Gehaltes. In Deutschland sind diese Anforderungen im Bundes-Immissionsschutzgesetz und der angegliederten TA-Luft Verordnung festgelegt.

Daher ist eine umfassende Geruchsabscheidung im Rahmen der Abluftreinigung unerlässlich. Für Produktionsbetriebe bieten sich verschiedene Möglichkeiten der Geruchsbeseitigung. Neben herkömmlichen Methoden wie der Oxidation, z. B. bei der thermischen, regenerativen oder katalytischen Nachverbrennung, kommen je nach Intensität und Zusammensetzung der geruchsbeladenen Abluft andere Verfahren zum Einsatz. Für ein energieeffizientes und hochgradiges Abscheidungsergebnis ist eine flexible Konstellation von Gaswäscher, Biofilter, Aktivkohlefilter- oder UV-Licht Modul möglich. Die modulare Bauweise der KMA Abluftfiltersysteme erlaubt eine individuell an die Produktionsabluft angepasste Zusammensetzung und Platzierung dieser Module. So wird eine optimale Geruchsbeseitigung gewährleistet.

KMA Abluftfiltersysteme erreichen je nach Auslegung und Zusammensetzung eine Geruchsabscheidung von deutlich über 90 %, d. h. die Abscheideleistung erreicht die Qualitätsstufe „kein Produktspezifischer Geruch an der Grundstücksgrenze“. Dabei sind KMA Abluftfiltersysteme höchst energieeffizient – für die Reinigung von 5000 m3 Abluft liegt der Energieaufwand der Filterzelle gerade einmal bei dem einer 100W Glühbirne.