Frittieranlage

Frittieranlage

Bei Frittieranlagen, auch Frittierstraßen genannt, handelt es sich um Maschinen zum Garen von unterschiedlichen Lebensmitteln durch den Einsatz verschiedener Frittiermedien. Industrielle Frittieranlagen verarbeiten u. a. Fleisch, Fisch, Gemüse und Backwaren in einem 2-Schritt-System bestehend aus Fritteuse und Gartunnel.

Beim industriellen Frittieren wird das jeweilige Lebensmittel in der Regel in erhitztem Fett oder Öl frittiert und gegart. Im Frittierprozess wird das rohe Lebensmittel auf Förderbändern in das Frittiermedium geführt, dort bildet sich durch die hohen Temperaturen eine schützende Kruste aus der äußersten Schicht des Lebensmittels. Anschließend durchläuft das Lebensmittel einen Gartunnel in dem es schonend durchgegart wird. Durch die zweistufige Garung bleibt das Lebensmittel innen saftig und außen knusprig. Zudem verstärkt der Frittierprozess vorhandene Aromen und überträgt neue Geschmacksnuancen auf das jeweilige Lebensmittel.

Als ein Nebenprodukt des Frittierprozesses entsteht ein stark mit fettigen und öligen Aerosolen und Rauchen versetztes Abluftgemisch. Ohne den Einsatz entsprechend angepasster Ablufttechnik setzten sich diese schmierigen Rückstände an Maschinen und Gebäudewänden ab und können so zu schweren Schäden führen (siehe auch: Ölabscheidung). Zudem ist die Abluft schwer geruchsbelastet. Da sich lebensmittelverarbeitende Betriebe häufig in der Nähe von Wohnsiedlungen oder Städten befinden, stellt die Geruchsbelastung der Abluft ein großes Problem dar. Herkömmliche Abluftreinigungssysteme wie die thermische oder katalytische Nachverbrennung reinigen und befreien zwar die Abluft von Verunreinigungen und Geruchspartikeln, jedoch sind diese Systeme sehr energie- und somit kostenintensiv.

Eine energieeffiziente Alternative bieten die hocheffizienten KMA Abluftfiltersysteme. Sie sind speziell an die Anforderungen der Abluftreinigung in lebensmittelverarbeitenden Betrieben angepasst und erfüllt sämtliche Standards zur Hygiene und Sauberkeit, die für solche Betriebe gelten. Die Hybridfilteranlage mit integriertem Wärmerückgewinnungssystem extrahiert die in der Abluft gebundene Prozessabwärme und macht sie für weitere Produktionsschritte nutzbar. So verbrauchen KMA Abluftfilteranlagen keine unnötige Verbrennungsenergie, sondern speist durch die Wärmerückgewinnung wiedergewonnene Energie in den Produktionsprozess ein. Dadurch wird der Energiebedarf der Produktion nachhaltig gesenkt und als Folge der CO2-Fußabdruck des Unternehmens stark reduziert.