AAIRMAXX®

AAIRMAXX®

KMA AAIRMAXX bei Schwarzwaldhof zur Abluftbehandlung der Räucherei-Abluft

Das AAIRMAXX® Abluftreinigungssystem von KMA Umwelttechnik ist speziell für die Anforderungen der lebensmittelverarbeitenden und pharmazeutischen Betriebe entwickelt worden. Der KMA AAIRMAXX® kann je nach Bedarf aus verschiedenen Modulen zur Abluftreinigung, Geruchsabscheidung, Wärmerückgewinnung und Filterreinigung kombiniert werden. Für die Rückgewinnung von Lebensmittelstäuben oder pharmazeutischen Produkten ist der KMA AAIRMAXX® auch in einer hygienischen Edelstahl-Variante verfügbar.

Die Abluft in lebensmittelverarbeitenden und pharmazeutischen Betrieben ist meist mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Verunreinigungen versetzt. Sie enthält teerartige Tröpfchen, ölige oder pastöse Aerosole, VOC (volatile organic compounds – flüchtige organische Verbindungen) oder kleinste Festpartikel. Durch seine modulare Bauweise kann der KMA AAIRMAXX® optimal an die vorhandenen Produktions- und Abluftbedingungen angepasst werden. Dafür werden im Vorfeld detaillierte Messungen vorgenommen um Verschmutzungsgrad, Volumen, Fließgeschwindigkeiten und Temperatur der Prozessabluft zu ermitteln. Basierend auf den so gewonnenen Erkenntnissen werden die Rahmenparameter – Leistung und Filtrationsstufen – festgelegt. So gliedert sich das KMA AAIRMAXX® Abluftfiltersystem nahtlos in bestehende Produktionsprozesse ein.

Das Herzstück des KMA AAIRMAXX® bildet das hocheffiziente Elektrofiltermodul – die KMA Elektrofilterröhre. Anders als beim KMA ULTRAVENT® durchströmt die verunreinigte Abluft das Filtermodul vertikal, ohne Druckverlust oder Luftwiderstände. Mithilfe eines Ionisators wird im Röhrenfilter ein elektrisches Feld erzeugt. Die Verunreinigungen in der Abluft werden durch die geringere Ladung an die Außenwände des Filters getrieben, flüssige Komponenten fließen an den Wänden ab. Sie können so gesammelt, recycelt oder wiederverwendet werden. So erreicht der KMA AAIRMAXX® eine Abscheideleistung von bis zu 99,8 %. Darüber hinaus kann das Filtermodul mit weiteren Komponenten kombiniert werden – etwa um Geruchsemissionen zu reduzieren oder zur Wärmerückgewinnung.

Gerade die Minimierung von Geruchsemissionen ist für lebensmittelverarbeitende Unternehmen wichtig, da sie häufig in der Nähe von Wohngebieten angesiedelt sind. Zum Schutz der Anwohner müssen diese Betriebe strenge Vorgaben zur Reinluftqualität und Geruchsbelastung einhalten, die in Deutschland im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und der TA-Luft Verordnung festgelegt sind.

Für die Geruchsabscheidung kann der KMA AAIRMAXX® mit einem UV-Licht-Modul oder einem Aktivkohlefilter kombiniert werden. Das KMA UV-Licht-Modul reduziert durch Photo-Oxidation die geruchsintensiven VOC-Moleküle. Der Aktivkohlefilter bindet im Absorptionsprinzip Aerosole und kleinste Rückstände in der Abluft. Das Ergebnis ist eine hohe Abscheidung der Geruchsbelastung. Bei Bedarf kann zusätzlich auch ein Abgaswäscher angebunden werden. Dieser entfernt mithilfe einer Waschflüssigkeit Gerüche, Gase und Dämpfe aus der Abluft.

Neben Modulen zur Abluftreinigung kann auch ein Wärmerückgewinnungssystem zur Nutzung der wertvollen Prozessabwärme angeschlossen werden. In Betrieben mit Räucher- oder Frittieranlagen ist neben Verunreinigungen in der Abluft auch die Prozessabwärme gebunden. Diese Abwärme kann mithilfe eines Wärmerückgewinnungssystems nutzbar gemacht werden. Das Wärmerückgewinnungssystem von KMA besteht aus einem Wärmetauscher und bei geringen Ablufttemperaturen zusätzlich aus einer Wärmepumpe. Bei einem Wärmetauscher werden zwei Luftströme parallel, entgegengesetzt oder über Kreuz durch ein Rohrleitungssystem mit einem Trägermedium (Luft, Gas oder Flüssigkeit) geleitet. Im Fall der Wärmerückgewinnung gibt ein Luftstrom, hier die heiße Produktionsabluft, Wärme an das Trägermedium ab. Das Trägermedium nimmt die Wärme auf und gibt sie an den zweiten Luftstrom, z. B. saubere Frischluft, wieder ab. KMA Wärmetauscher basieren auf dem Luft-Luft bzw. Luft-Wasser-Prinzip. Die KMA Ambitherm® Wärmepumpe funktioniert ähnlich wie der KMA Wärmetauscher, auch hier kommt ein Trägermedium zum Einsatz. In einem geschlossenen System wird das Trägermedium durch die Prozessabwärme erwärmt und verdampft. Mithilfe eines Kompressors wird dieser Dampf weiter verdichtet wodurch Wärme entsteht. Diese Wärme wird dann an die Umgebung abgegeben.

Ein weiterer Baustein für den KMA AAIRMAXX® ist das automatische Filterreinigungssystem CIP. Herkömmliche Filtersysteme können durch die Ablagerung von Filterrückständen schnell verstopfen und erfordern so einen regelmäßigen Austausch des Filtermoduls. Dank des automatischen Filterreinigungssystems ist dies beim KMA AAIRMAXX® nicht der Fall. Das Filterreinigungssystem arbeitet vollautomatisch und kann individuell an die Produktionszeiten angepasst werden. Ähnlich einem Geschirrspüler entfernt das CIP dann sämtliche Ablagerungen und andere Rückstände. So wird die dauerhafte hochgradige Abscheideleistung des KMA AAIRMAXX® sichergestellt.

Neben der hohen Abscheideleistung von Verunreinigungen und Gerüchen besticht der KMA AAIRMAXX® auch durch seine starke Energieeffizienz. Darüber hinaus gewinnt das Wärmegewinnungssystem aus dem Produktionsprozess Energie zurück, die den Energieverbrauch nachhaltig senkt. So stellt der KMA AAIRMAXX® eine energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen Abluftreinigungssystemen in pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben dar.