Druckgießmaschine

Druckgießmaschine

Der Abluftprofi für den Druckguss

Druckgießmaschinen, oder Gießmaschinen, werden in der Metallverarbeitung zur Herstellung von Metallgussteilen (wie u. a. Strukturbauteilen in der Automobilindustrie) genutzt. Dieser Zweig der Metallverarbeitung wird auch Druckguss genannt.

Funktionsweise:

Druckgießmaschinen sind ein essentieller Bestandteil der effektiven Serienfertigung von Metallbauteilen. Das Verfahren basiert auf den Faktoren Schnelligkeit und Präzision. Dafür wird das flüssige Metall zunächst in eine Füllkammer mit Gießkolben gefüllt. Unter hohem Druck wird dieses dann in die Druckgießform gepresst, wo es erkaltet. Für eine leichte Entnahme des fertigen Gussteils nach dem Erkalten werden die Druckgießformen mit einem Trennmittel eingesprüht und bei Bedarf eingefettet. Durch die hohen Temperaturen des flüssigen Metalls verdampft bzw. verbrennt das Trennmittel zu einem großen Teil. Die dabei entstehenden Dämpfe und Rauche enthalten gesundheitsschädliche, ölige und pastöse Aerosole und Verunreinigungen. Damit diese Abluft nicht in den Arbeitsbereich des Personals gelangt, setzen führende Unternehmen der Druckguss-Industrie auf die energieeffizienten Hochleistungs-Abluftfiltersysteme von KMA Umwelttechnik.

Beim Gießprozess entsteht oft ein fettiger, öliger und pastöser Rauch, der bei ungeeigneten Filtermaterialien schnell zum Verschließen des Filters und damit zu hohen Folge- und Austauschkosten führen würde.
Die Erfassung dieser Dämpfe ist aus fertigungstechnischen als auch arbeitsrechtlichen Gründen zwingend erforderlich.
Großproduktion mit KMA ULTRAVENT Systemen ausgestattet
Die Druckgießmaschinen können je nach Rahmenbedingungen und Kundenwunsch an ein dezentrales oder zentrales Abluftfiltersystem angeschloßen werden.

KMA Abluftfiltersysteme bestehen aus einer für die Druckgießmaschine maßgeschneiderten Absaughaube und einem Filtermodul für die belastete Abluft mit patentiertem Elektrofilter. Mithilfe der Absaughaube werden die verunreinigten Dämpfe eingehaust und zum Filtermodul geleitet. Der Elektrofilter reinigt die Abluft mit einer Abscheideleistung von bis zu 99%. Bei Bedarf durchläuft die Abluft anschließend noch weitere Filterkomponenten, etwa zur Wärmerückgewinnung oder zur Geruchsabscheidung. Da beim Druckgießverfahren hohe Betriebstemperaturen erreicht werden bietet sich der Einsatz von Wärmerückgewinnungssystemen insbesondere an Produktionsstandorten mit kalten Außentemperaturen an. Zum Schluss kann die gereinigte Abluft im Umluftbetrieb wieder in die Produktionshallen zurück oder im Abluftbetrieb nach außen ins Freie geleitet werden. KMA Abluftfiltersysteme sorgen im Druckguss für eine Reinluftqualität gemäß den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und der TA-Luft.

Darüber hinaus können Unternehmen mit KMA Abluftfiltersystemen noch weitere Kosteneinsparungen realisieren. Als Experte für Abluftreinigung und Raucherfassung an Druckgießmaschinen mit mehr als 30 Jahren Branchenerfahrung ist KMA Mitglied der Arbeitsgruppe zur Definition einer einheitlichen OPC UA-Schnittstelle. OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) ermöglicht einen übergreifenden Datenaustausch zwischen Produkten unterschiedlicher Hersteller anhand eines gemeinsames Schnittstellenstandards. Die verstärkte Vernetzung der in der Gießzelle eingebunden Technologien steigert u.a. die Energieeffizienz und die arbeitsschutzrelevanten Sicherheitsstandards. Durch die Synchronisation von Druckgießmaschine und Abluftfilter passt sich die Ventilatorleistung des Filtersystems an den Sprühzyklus der Druckgießmaschine an. Eine solche Effizienzmaßnahme ermöglicht Energieeinsparungen an jeder einzelnen Gießzelle und verdeutlicht die fortschrittliche Integration des Filtersystems in die Druckgießmaschine.

Druckgießmaschine